Unter
paarathenischen Wirten sind zu verstehen: Würmer,Schnecken,
Amphibien, Vogel, Saugetiere, selbst der Mensch kann Ansteckungsquelle
für den Hund sein. Werden vom Hund ansteckungsfähige
Eier aufgenommen, so wird die Larve im Darm frei, durchbohrt
die Darmwand und gelangt in die Blut- bzw. Lymphbahn. Nach
der typischen Blut Leber Lungenwanderung, die vier bis sieben
Tage dauert, soll das weitere Verhalten der Larven weitgehend
vom Alter und Geschlecht des Hundes abhängig sein.
Bei jungen Hunden gelangen die Larven in die Bronchien,
werden hervorgehustet und erneut abgeschluckt, um dann im
Darm zur Geschlechtsreife zu kommen. Mit zunehmendem Alter
der Hunde soll ein immer größerer werdender Anteil
der Larven eine andere Wanderung durchlaufen. Die Larven
gehen nämlich nicht mehr über
die Leber und Lunge zurück in den Darm, sondern wandern
von der Lunge aus über den Blutkreislauf in die Muskulatur
und andere Organe, wie Nieren, Leber und Gehirn. Dort bleiben
sie, von einer Kapsel eingeschlossen, jahrelang infektionsfähig
liegen. Diesen im Körper liegenden Larven kommt bei
Hündinnen besondere Bedeutung zu. Denn während
der Trächtigkeit und der Säugephase der Welpen
sind hierdurch Infektionen möglich. Während der
Trächtigkeit der Hündin werden die Larven aktiviert
und die pränatale Infektion der Feten beginnt um den
40. Tag der Trächtigkeit, wobei die Infektion der Feten
mit Fortschreiten der Trächtigkeit zunimmt. Auf welche
Weise die Larven in den Fetus gelangen, ist unbekannt. Sie
befinden sich aber bis zur Geburt in der Leber der Feten.
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