Infektionen
mit
Spulwürmern bzw.
Hakenwürmern
Infektion
mit Spulwürmern
Ich
möchte Sie mit einem Problem konfrontieren, das eigentlich
aufgrund der ausgezeichnet wirksamen Medikamente gar keines
mehr sein durfte, der Wurmbefall unserer Hunde.
Die Spulwürmer sind immer noch die am häufigsten
vorkommenden Helminthen des Hundes. Woran liegt der so hohe
Verseuchungsgrad, und was können wir tun. Jeder Hundehalter
ist angesprochen - um diesem Problem zu Leibe zu rücken!
Der beim Hund häufigste und wichtigste Spulwurm ist
Toxocara Canis, weiterhin finden wir auch Toxascaris Leonina.
Die geschlechtsreifen Stadien dieser Spulwürmer sind
ausgesprochene Dünndarmbewohner. Die von den Weibchen
schubweise abgelegten Eier gelangen mit dem Kot in die Außenwelt.
Deshalb kann auch eine einmalige negative koptologische
Untersuchung den Spulwurmbefall nicht ausschließen.
Besser ist es, an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen den
Morgenkot untersuchen zu lassen, um eine exaktere Aussage
über den Spulwurmbefall zu bekommen. Die abgesetzten
Eier machen in der Außenwelt, im Kot am oder im Boden
eine Entwicklung durch und sind damit wieder ansteckungsfähig.
Die Dauer dieser Entwicklung ist von äußeren
Faktoren wie Temperatur, Feuchtigkeit und Sauerstoffgehalt
des Entwicklungsmilieus abhängig. Im Durchschnitt beträgt
sie vierzehn Tage. Die Ansteckung mit Toxocara Canis erfolgt
beim Hund entweder durch Aufnahme ansteckungsfähiger
Eier oder pränatal, d. h. wahrend der Trächtigkeit
kann es zur Infektion der Feten kommen. Für die Aufnahme
ansteckungsfähiger Eier bzw. Larven gibt es folgende,
verschiedene, Möglichkeiten
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