Wie reagiert man im Notfall!
Es ist sehr wichtig die Ruhe zu bewahren. Hunde sind sehr feinfühlig und die Aufregung, aber auch die Ruhe des Besitzers oder Ersthelfers geht auch auf den Hund über.
Versuchen Sie sich einen Überblick über den Zustand (Atmung, Puls, Schleimhäute, Frakturen usw.) des Hundes zu machen, um anschließend einen Tierarzt zu verständigen. Den Tierarzt dann über alle auffälligen Symptome informieren, um evtl. schon im Vorfeld Anweisungen von diesem zu erhalten oder, dass dieser sich für den Hund gleich bereithält.
Vorsicht!!!!!!!!
Wenn ein Hund Schmerzen hat, kann es auch vorkommen, dass er sein eigenen Besitzer beisst. Man sollte dem Hund daher einen Maulkorb oder eine Schlinge anlegen ( die Schlinge erklärt jeder vernünftige Tierarzt gern. Also, einfach mal nachfragen um im Notfall gerüstet zu sein).

1. Unfälle:
1.1 Überprüfen des Bewusstsein

Den Hund ansprechen und auf jede Reaktion und Bewegung achten. Reagiert der Hund auf Ansprache, oder Berührung legen Sie ihn langsam auf eine weiche, flache Unterlage (Decke, Jacke o.ä.) um ihn so in eine stabile Seitenlage bringen. (dürfte eigentlich fast jeder Erwachsene können = Führerscheinprüfung).
Um Verletzungen an der Wirbelsäule zu verhindern, krümmen Sie den Hund nicht zusammen.
Der Hund sollte mit der rechten Seite nach oben gelagert werden, da so das Herz entlastet wird.
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